Ambulanter Hospizdienst Leine-Solling

Bad Gandersheim Spende von den Domspitzen 2019

PRESSEMITTEILUNG

Gandersheimer Domfestspiele spenden Domspitzen-Erlös an Aktionsplan „Demokratie jetzt!“ und Projekt „LuToM“ Die Gandersheimer Domfestspiele haben den Erlös aus den „Domspitzen“ gespendet: Je 3455 Euro erhalten nach dem Willen des Ensembles der Lokale Aktionsplan im Landkreis Northeim „Demokratie jetzt!“ sowie LuToM – Kinder- und Jugendzentrum für Trauerbegleitung des ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling. Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß und Intendant Achim Lenz überreichten die offiziellen Spendenschecks an Silke Doepner vom Lokalen Aktionsplan sowie an Susanna Lenkewitz und Isolde Ohlmer von LuToM.

Die Domspitzen-Gala am letzten Freitag der Spielzeit ist eine Benefizveranstaltung der Gandersheimer Domfestspiele. Die Hälfte des Erlöses kommt der eigenen Jugendarbeit in der Theaterpädagogik zugute. Über den Verwendungszweck der zweiten Hälfte bestimmt das Ensemble gemeinsam. „Das ist ein Geschenk unseres aus engagierten Menschen bestehenden Ensembles“, sagt Intendant Achim Lenz. Jedes Jahr spüren die hier auf Zeit lebenden Darsteller die Themen der Region und entscheiden sich dann aktuell für die Spendenempfänger – damit sich das Geld in Herzenswärme umwandele.

Der Lokale Aktionsplan im Landkreis Northeim erhält das Geld zur Unterstützung diverser Projekte gegen Rechtsextremismus und für Demokratie, unter anderem in der interkulturellen Woche. Auch eine Plakataktion „In Vielfalt geeint. Für ein Europa ohne Ausgrenzung“ kann so finanziert werden. An der Tribüne war während der Spielzeit bereits als starkes Signal für die unveräußerliche Freiheit der Kunst ein Banner zu sehen, das mit Unterstützung des Lokalen Aktionsplanes erstellt worden war und auf Artikel 5 des Grundgesetzes hinweist und Absatz 3 zitiert: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“.

Unter der Überschrift „Trau dich…“ lädt LuToM (Abkürzung für „Liebe und Tränen ohne Mauern“) alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen zu verschiedenen Aktionen ein, für die schwere Krankheit, Tod und Trauer ein Thema sind. Neben dem Austausch untereinander soll dabei auch Spaß im Mittelpunkt stehen. Seit fünf Jahren gibt es eine eigene Wohnung in der Teichstraße in Northeim, unter anderem für die Miete soll die Spende der Domfestspiele eingesetzt werden. LuToM ist kostenfrei und wird durch Spenden finanziert. Durch Kreativität, Spiele und Erzählen soll Kindern geholfen werden, ihre Trauer zu bewältigen und damit umzugehen können. Es gibt verschiedene Gruppen, die nach Altersstufen gegliedert sind und von 13 Ehrenamtlichen geleitet werden.

Spendenübergabe Domspitzen Bad Gandersheim Pressemitteilung Bild und Text  Frank Bertram
 

Die Spielgeräte im LuToM Garten wurden am 20. September 2019 eingeweiht. HNA berichtet

Artikel aus der Hallo zur Einweihung der Spielgeräte im LuToM Garten

Benefizkonzert für den LuToM Garten

SPD-Kreistagsfraktion Northeim besucht LuToM des Ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling - Abschluss der diesjährigen Sommertour

Über die sehr einfühlsame Tätigkeit des LuToM-Teams informierte sich nun die SPD-Fraktion im Kreistag des Landkreises Northeim im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour.

Zusammen mit Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus dem Stadtrat und dem Ortsverein besuchten die Kreistagsmitglieder die Räumlichkeiten in der Teichstraße in Northeim. Liebe und Tränen ohne Mauern - das ist die Bedeutung von LuToM, dem Trauerzentrum für Kinder. In Trägerschaft des Hospizdienstes des Kirchenkreises Leine-Solling bietet LuTom Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an, die mit schwerer Krankheit, Sterben und Tod konfrontiert sind.

Projektleiterin Susanna Lenkewitz und ihr ehrenamtlich tätiges Team berichteten von ihrer eindrucksvollen Arbeit. Fraktionsvorsitzender Simon Hartmann (Northeim): „Verlusterfahrungen sind in den Familien häufig Tabuthemen. Daher ist es gut, dass das LuToM Kinder und Jugendliche begleitet und ihnen Mut macht, ihren eigenen Trauerweg zu gehen. Damit werden auch die Familien insgesamt gestärkt, die durch die schwere Erkrankung eines Angehörigen oder den Tod ohnehin oft in ein tiefes Loch fallen.“

Besonders beeindruckt hat die Teilnehmenden auch das Projekt „Hospiz macht Schule“, in dem in den 3. und 4. Grundschulklassen Projektwochen zum Thema angeboten werden. „Wir würden uns wünschen, dass noch mehr Schulen von dem Angebot Gebrauch machen und auch die Kindertagesstätten noch stärker über das Angebot informiert werden“, so Christina Münder (Northeim), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreistages. Daher sollen das Team des LuToM nach dem Wunsch der Sozialdemokraten auch in die Kreisgremien eingeladen werden.

aus : https://spd-kreistagsfraktion-northeim.de

 

 

 

Thema Tod im Kindergarten? - HNA

Kampfsport gegen Trauer - HNA

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