Geleitet wurde das Projekt von der Märchenerzählerin Petra Schadt und 3 Ehrenamtlichen aus dem LuToM .
9 Kinder haben sich 4 Tage lang in die Welt der Märchen entführen lassen und ein eigenes Märchen geschrieben, das Bühnenbild dazu gestaltet und schließlich zu unserem Jubiläum am 26.10.2024 auf die Bühne gebracht.
Ganz herzlichen Dank an Euch, für so viel Mut und Kreativität.
Hier der Link zur Sendung :
Für die Familien aus dem Trauerzentrum LuToM wurde dieses Wochenende zu einer unvergessenen Erfahrung.
Mit 20 Teilnehmern und 5 Teamern aus den Trauergruppen machten wir uns bei schönstem Spätsommerwetter am Freitagnachmittag auf den Weg in den schönen Harz.
Beim Ankommen der Familien fanden sich schon einige Kindergruppen zusammen, so dass auch die Eltern sich Zimmer miteinander teilten.
Um in dieser besonderen Harz-Landschaft viel Zeit miteinander verbringen zu können, standen Übernachtung in Mehrbettzimmern, gemeinsames Kochen und Essen an langen Tischen auf unserem Programm. Erlebniswandern war auch ein Themenschwerpunkt an diesem Wochenende. Erfahrungen in der Natur machen, die sich gut mit den Trauererlebnissen der Teilnehmer verbinden ließen.
An Erster Stelle standen für die Kinder natürlich, Spielen und miteinander Spaß haben. Für das “laufenden A“und das“Wurfgolf“ konnten sich die Kinder so richtig begeistern. Das abendliche große Lagerfeuer faszinierte an meisten die Kleinsten, die es sich nicht nehmen ließen, dass Feuerholz dafür selbst zu sammeln. Bei Stockbrot und anderen Leckereien fand jeder seinen Platz am Lagerfeuer. Die Eltern und Teamer kamen gut miteinander ins Gespräch, wobei auch die eine oder andere Träne fließen konnte.
Das sonnig-warme Wetter, die schöne Harzer Landschaft und das leckere Essen trugen ebenfalls zu diesem gelungenen Wochenende bei, so dass bei der Abschlussrunde am Naturmandala der Wunsch nach einer weiteren gemeinsamen Veranstaltung immer wieder angesprochen wurde. Es war deutlich zu spüren, dass alle Familien eine besondere Vertrautheit, Offenheit und berührende Erfahrungen erlebt haben.
Am Fr. 20. September 2019, wurde im kleineren Rahmen mit geladenen Gästen, u.a. den vielen Sponsoren, unseren Fördermitgliedern, unseren Vernetzungspartnern und unseren Familien aus den Trauergruppen der Spielplatz eingeweiht. Als Gäste und teilweise als Redner konnten wir z.B. auch Frau Assmann aus dem Stiftungsvorstand der KSN-Bürgerstiftung zusammen mit Herrn Besser und Herrn Bollerhei begrüßen, des weiteren Herr Rickert und Herr Wedekind vom Albert-Schweitzer-Familienwerk und den Superintendenten des Kirchenkreises Leine-Solling, Herr Jan von Lingen, sowie als Bürgermeister Herr Simon Hartmann. Nach den diversen Grußworten wurde die Schiffstaufe mit dem zerschlagen einer Schokoladensektflasche am Rumpf des LuToM-Holzbootes, zur Freude der anwesenden Kinder, vorgenommen. Ein besonderes Highlight war bei diesem Fest der Auftritt der „Star Wars Costume Community“ mit Sven Steinbrink und Sohn, die zusätzlich auch noch einen größeren Betrag für den Spielplatz gespendet hatten. Musikalisch wurde die Veranstaltung von den Brüdern Holger und Thomas Werner begleitet.
Anbei noch mal ein kurzer Abriss zu der Entwicklung dieses Projektes:
Dank vieler Geldspenden und der KSN Bürgerstiftung wurde unser neugestalteter „Erlebnisbereich“ nun ganz fertig gestellt.
Am 25.4.19 startete mit einem Benefizkonzert junger Preisträger, des regionalen Wettbewerbs „Jugend musiziert“, das Stiftungsprojekt „LuToM-Garten“. Dem Projekt wurde bis zum 31.08.2019 pro gespendetem Euro, von der BürgerStiftung der Kreis-Sparkasse Northeim, je einen weiterer Euro dazu gespendet.
Der Bau der Spielgeräte, unter anderem ein Holzboot mit verschiedenen Bewegungselementen, wurde von Jugendlichen vom Berufsförderzentrums des Albert-Schweitzer-Familienwerkes in Uslar hergestellt.
Hierdurch wird das Bewegungsangebot für die Kinder der Trauergruppen mit noch mehr Spiel- und Erfahrungsräumen anregend und sinnvoll erweitert. Das Trauerzentrum LuToM (Abkürzung für Liebe und Tränen ohne Mauern), vom Ambulanten Hospizdienst Leine-Solling, in der Teichstraße 18, in Northeim, ist ein Ort der Begegnung und des Austausches, der Gespräche und des Zuhörens. Ein Ort für Weinen und Lachen, Trauer und Freude, Toben und Stille, an dem trauernde Kinder und Jugendliche in ihrem Trauerprozess abgeholt und begleitet werden.
Benefizkonzert für das Kinder- und Jugend-Trauerzentrum „LuToM
Die jungen Preisträger des regionalen Wettbewerbs „Jugend musiziert“ haben am 25.4.19 um 19:00 Uhr zugunsten des Kinder- und Jugend-Trauerzentrums LuToM in der Northeimer Stadthalle ein eineinhalbstündiges Konzert gegeben. Der mit dieser Auftaktveranstaltung, die von der KSN-Bürgerstiftung veranstaltet wurde, erzielte Erlös soll dafür verwendet werden, das Außengelände des Trauerzentrums in der Teichstraße 18 mit Spiel- und Erfahrungsräumen anregend und sinnvoll zu ergänzen. Die BürgerStiftung im Landkreis Northeim gibt pro gespendetem Euro je einen weiteren Euro dazu .
Der Bau der geplanten Spielgeräte, unter anderem ein Holzboot mit verschiedenen Bewegungselementen, wird von Jugendlichen vom Berufsförderzentrum des Albert-Schweitzer-Familienwerkes Uslar durchgeführt, um Bewegung, Geschicklichkeit, Phantasie, intensive Kommunikation, Gemeinschaftsgefühl und Selbsterfahrung zu unterstützen.
Das alte Handwerk Schmieden konnten wir vom LuToM am Samstag den 25.08.2018 hautnah erleben.
Dafür hatten Bianca und Paul, Biancas Vater und ihr Schmiedefreund Klaus zwei Essen und drei Ambosse extra für uns organisiert und auf ihrem Grundstück in Stöckheim aufgebaut. In ihrem schönen Bauerngarten waren Ausruhplätze und sogar ein Grill für uns hergerichtet!
Es war für alle Schmiedefreudigen ein wunderschöner Tag, einmal so richtig seine Individualität und Kreativität ausleben zu können. Bianca und ihr Schmiedefreund Klaus brachten uns die Schmiedekunst in kleinen Schritten nahe, so dass jeder Teilnehmer ein oder auch mehrere Eisenstangen zum Glühen bringen und dann in eigene Kunstwerke verwandeln konnte.
Viel Kraft, Energie und Geduld waren dafür notwendig, was uns auch Parallelen zur Trauerbewältigung deutlich machte. Etwas Starres kann nicht verändert werde, es braucht erst immer starke Kräfte, Energie, Zeit und Geduld, um einen vorhandenen Zustand in eine Veränderung zu bringen; dass etwas Neues entstehen kann.
Ganz herzlichen Dank an die, die uns diesen wunderschönen und eindrucksvollen Tag ermöglichte haben.