Ambulanter Hospizdienst Leine-Solling

Das LuToM schmiedet bei Bianca und Paul in Stöckheim

Das alte Handwerk Schmieden konnten wir vom LuToM am Samstag den 25.08.2018 hautnah erleben.

Dafür hatten Bianca und Paul, Biancas Vater und ihr Schmiedefreund Klaus zwei Essen und drei Ambosse extra für uns organisiert und auf ihrem Grundstück in Stöckheim aufgebaut. In ihrem schönen Bauerngarten waren Ausruhplätze und sogar ein Grill für uns hergerichtet!

Es war für alle Schmiedefreudigen ein wunderschöner Tag, einmal so richtig seine Individualität und Kreativität ausleben zu können. Bianca und ihr Schmiedefreund Klaus brachten uns die Schmiedekunst in kleinen Schritten nahe, so dass jeder Teilnehmer ein oder auch mehrere Eisenstangen zum Glühen bringen und dann in eigene Kunstwerke verwandeln konnte.

Viel Kraft, Energie und Geduld waren dafür notwendig, was uns auch Parallelen zur Trauerbewältigung deutlich machte. Etwas Starres kann nicht verändert werde, es braucht erst immer starke Kräfte, Energie, Zeit und Geduld, um einen vorhandenen Zustand in eine Veränderung zu bringen; dass etwas Neues entstehen kann.

Ganz herzlichen Dank an die, die uns diesen wunderschönen und eindrucksvollen Tag ermöglichte haben.

Eine Schmiedeesse

Hier könnt Ihr Euch das Video vom schönen Schmiedetag ansehen

Die Kindertrauergruppen besuchen das Bestattungsinstitut Nolte in Northeim in der Hagenstr.5

Skulpturen im Hospizgarten am 24. September 2017

 

„Skulpturen Gestalt geben/be-greifen“

„Symbole (Kunst) des Abschieds und der Hoffnung“

"Märchen für Kinder" Workshop 11. und 12. November 2017

Eine Reise in die Anderswelt

Im Rahmen unserer Trau-Dich-Aktionen fand am letzten Wochenende im LuToM (Liebe und Tränen ohne Mauern) ein Märchen-Workshop unter der Leitung einer Märchenerzählerin „Petra Schadt“ und drei Kindertrauerbegleitern statt. 11 Kinder und Jugendliche und zwei Mütter, die alle in den Trauergruppen des LuToM den Verlust eines nahestehenden Menschen bewältigen, haben sich auf märchenhafte Abenteuer eingelassen.

An zwei Tagen schlüpften die Teilnehmer/Innen begeistert in verschiedene Rollen aus dem Märchen „   Die Rabe“ ,-ein nicht unbedingt für alle ein bekanntes Märchen der Gebrüder Grimm.

 In pantomimischen Darbietungen, die allen sehr viel Spaß gemacht haben, und in einer Traumreise mit anschießendem Malen eines Bildes, konnte jeder auf seine Weise den Helden bei seinen Prüfungen begleiten und ihm seinen eigenen Charakter geben. Wie in vielen anderen Märchen auch, geht es hier um die Verwünschung einer Königstochter- hier zu einer „Rabe“. Dieser Bann kann nur gelöst werden, indem Mut und fester Willen helfen, den Weg und die Aufgaben des Lebens zu meistern. Als Belohnung bekommt der Held die Prinzessin und sie heiraten.

„Märchen sind wie Hefe. Sie haben schon früher den Menschen geholfen.“ sagt Schadt, die deutliche Parallelen zwischen der Märchenwelt und der Trauerarbeit sieht.

Die gemalten, fantasievollen Kunstwerke durften die Kinder und Jugendlichen dann als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Am 24.und 25.November 2017 Nähwerkstatt, Workshop für Nähbegeisterte

Erinnerungen aus der Nähwerkstatt

Erinnerungen an unsere Verstorbenen werden im Alltag auch immer wieder von vielen liebgewonnenen Gegenständen und Kleidungsstücken hervorgerufen. Aus einem getragenen Kleidungsstück: Ob es ein Hemd  vom Papa, ein Kleid von der Mama, oder ein T-Shirt ist. Ein individuelles Erinnerungsstück zu fertigen, das Trost und Kraft gibt.

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